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Freunde
und Förderer der Öffentlichen Bibliotheken
im Landkreis Celle
in der
Bibliotheksgesellschaft Niedersachsen e.V.
1. Vorsitzender:
Jürgen Brandes
Geschäftsstelle:
Breitscheidstraße 16
29223 Celle
Tel. 05141-51925
E-Mail:
info[ät]bg-celle.de
Der aktuelle Vorstand: Jürgen Brandes (1. Vorsitzender),
Erika Trichterborn (2. Vorsitzende), Dr. Lothar Haas (Schatzmeister),
Dr. Elke Haas, Sabine Richter, Renate Dera, Dr. Siegfried G. Lion, Dr.
Gunter Thies, Dr. Reinhard Schubert
(Ehrenmitglied), Margarete Seil
(Ehrenmitglied)


Mitgliederversammlung am 29. April 2013 im
Museums-Café Celle
Neben einem Bericht des 1. Vorsitzenden Jürgen
Brandes zu laufenden und geplanten Projekten hörten die
Anwesenden Anmerkungen des
Schatzmeisters Dr. Lothar Haas zur finanziellen
Situation sowie fast ausschließlich erfreuliche Neuigkeiten aus den Bibliotheken des Landkreises
(für die Stadtbibliothek Celle Petra Moderow, für die
Kreisfahrbücherei und die Gemeindebüchereien Johannes von
Freymann).
Nähere
Informationen sind dem
Protokoll und dem
Tätigkeitsbericht zu entnehmen.
Im Anschluss
erfreute Hermann Wiedenroth mit
einer Lesung aus
Karl Goedekes
"Das Fest in der kleinen Stadt".

“Man muss immer weiter denken, als man kommt” –
Dr. Elke Haas erhält 1. Celler Ehrenamtspreis
Die SPD-Frauen haben den dotierten
“Celler Ehrenamtspreis” an Dr. Elke Haas für das Projekt
“Lese-Experten” verliehen.
Die Aktion Lese-Experten wird alle zwei Jahre vom Arbeitskreis
der Bibliotheksgesellschaft durchgeführt und findet in der
Celler Schullandschaft großen Widerhall. Rund 40 Vertreter aus
Politik, Wirtschaft und Kultur feierten die engagierte
“Kämpferin gegen die Dummheit” in der Buchhandlung Decius.
Filialleiter Joerg Fette überreichte für die Geehrte
überraschend noch einen Scheck über 500 Euro für die
Leseförderung.
Annette von Pogrell als Vertreterin der SPD-Frauen begrüßte die
Gäste. Ihre Rede im Original-Wortlaut:
“Ich
freue mich sehr, heute mit Ihnen diese Preisverleihung vornehmen zu können
und möchte Sie dazu ganz herzlich begrüßen. Insbesondere freue ich mich,
dass von der Stadt Celle der zuständige Dezernent Herr Kassel mit dabei ist,
herzlich willkommen, ich begrüße außerdem den SPD- Fraktionsvorsitzenden
Herrn Rejmann, die Gleichstellungsbeauftragten aus Stadt und Landkreis Frau
Fischer und Frau Sander, diverse VertreterInnen aus Stadtrat und Kreistag,
die Schulleiterinnen und Schulleiter, viele Bibliothekarinnen, Vertreter von
Bürgerstiftung, Frauenforum und Bibliotheksgesellschaft und natürlich den
Kreiselternratsvorsitzenden Herrn Oehler. Die nicht genannten sind
wahrscheinlich alles selbst ehrenamtlich Tätige und deshalb natürlich erst
recht herzlich eingeladen, fühlen Sie sich bitte heute ein kleines bisschen
mitgeehrt!
Sie alle zeigen die Wertschätzung für das Projekt „Leseexperten“ durch
ihre Anwesenheit. Wobei es natürlich viele weitere Personen gibt, die heute
aus den verschiedensten Gründen nicht dabei sein können und das auch
bedauern, eben weil sie wissen, was für ein Gewinn für Stadt und Landkreis
das Projekt ist.
Liebe Elke, liebe Anwesende, wir sind heute hier, um den Celler
Ehrenamtspreis zu vergeben. Wir SPD- Frauen haben uns entschieden diesen
Ehrenamtspreis, der auch mit einer kleinen Summe dotiert ist und den wir in
Zukunft regelmäßig an ehrenamtlich engagierte Frauen vergeben wollen, ins
Leben zu rufen, weil wir im Alltag erleben, wie viele ehrenamtlich
Arbeitende es hier bei uns gibt, und wie viel Aufgaben durch sie erledigt
werden. Die Aufgabenbereiche, in denen die Ehrenamtlichen wirken, sind
vielfältig. Mit ihrer Arbeit verbessern sie die Lebensbedingungen für unser
Zusammenleben, für die Gemeinschaft, aber besonders auch für einzelne
Menschen. Manchmal leistet das Ehrenamt auch noch mehr, manchmal übernehmen
Ehrenamtliche sogar staatliche Aufgaben ( ich erinnere z. B. daran, dass in
manchen Gemeinden jetzt sogar die Büchereien von Ehrenamtlichen betrieben
werden) Das ist aber Gott sei Dank bisher nur sehr selten der Fall, denn
damit kann ehrenamtliche Arbeit auch überfordert sein.
Hier in Celle gibt es eine Vielzahl von engagierten Menschen, die bereit
sind, sich einzusetzen, ihre Freizeit zu opfern, häufig sogar eigene
finanzielle Mittel einbringen. Diesen Menschen möchten wir mit unserem Preis
unsere Wertschätzung und unseren Respekt ausdrücken. Ehrenamtliche Arbeit
ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält und je mehr und je
intensiver diese Arbeit ist, desto besser funktioniert auch unsere
Gesellschaft. Gemeinschaften, die ohne Ehrenamtliche auskommen müssen, sind
weniger lebenswert. Die Leistung, die von Ihnen erbracht wird, ist gleichsam
ein Sahnehäubchen, das uns allen das Leben versüßt.
Die diesjährige Preisträgerin ist, wie die meisten hier sicher wissen,
gar nicht so scharf auf Preise und Ehrungen. Deswegen möchte ich zunächst
kurz auf die Aktion „Leseexperten“, für die die Ehrung erfolgt, eingehen.
Bibliotheken werden landkreisweit mit Buchpaketen ausgestattet, Schulen,
Schülerinnen und Schüler der 5.ten und 6.ten Klassen können diese Bücher
ausleihen und anschließend bewerten. Diese Rezensionen wiederum werden dann
prämiert. Dabei sind hinsichtlich der Schülerbewertungen den Möglichkeiten
kaum Grenzen gesetzt. Klassen können gemeinsam bewerten, Schülerinnen und
Schüler können jede und jeder für sich ein oder mehrere Bücher bewerten.
Kinder werden so ans Lesen herangeführt. Viele lernen so vielleicht zum
ersten Mal eine Bibliothek kennen oder beschäftigen sich außerhalb der
Schule zum ersten Mal intensiv mit einem Buch. Kinder, die vielleicht schon
im Vorjahr mitgemacht haben, sind jetzt die Experten und motivieren Jüngere.
Ein einmaliges Projekt, das auf phantasievolle Weise zum Lesen animiert.
Und immer wieder gelingt es den OrganisatorInnen die Aktion interessant
und lebendig zu halten. Ich glaube, auch diesmal wieder ist den
Veranstaltern auch für die vierte Runde der Leseexperten wieder ein „Coup“
gelungen, von dem später sicher Frau Dr. Haas auch berichten wird.
Damit komme ich zu unserer heutigen Hauptperson, die das jetzt aushalten
muss. Dr. Elke Haas, engagierte Bürgerin in den verschiedensten Projekten,
umtriebig und nicht zu stoppen, wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat.
Und deshalb auch sehr erfolgreich bei der Umsetzung ihrer Vorstellungen.
Motor und Frontfrau der Leseexperten, der es stets nur um die Sache geht,
nicht um die eigene Person. Bevor sie mir aber jetzt ins Wort fällt, sage
ich schnell noch selbst etwas, was ihr besonders wichtig ist: deutlich zu
machen, dass eine allein sicher Motor von Projekten sein kann, aber ohne
viele ebenso engagierte Menschen lässt sich auch das interessanteste,
wertvollste Projekt nicht umsetzen. Wir ehren sie daher nicht nur
persönlich, sondern auch stellvertretend für den Arbeitskreis, der die
Leseexperten organisiert. Bevor bestimmte Bücher vorgeschlagen werden,
müssen viele viele Bücher gelesen werden, die Schulen müssen kontaktiert und
zur Teilnahme eingeladen und motiviert, Anfragen beantwortet, Rezensionen
gelesen und prämiert werden, um nur einiges von der Hintergrundarbeit zu
nennen. Ohne zahlreiche Helferinnen und Helfer wäre dies nicht möglich. Ohne
Frontfrau würde aber eben auch vieles nicht geschehen. Deshalb freuen wir
uns, Dir im Anschluss an die Laudatio, die der Vorsitzende der
Bibliotheksgesellschaft Herr Brandes halten wird, den Celler Ehrenamtspreis
stellvertretend für den ganzen Arbeitskreis zu verleihen.
Das das allgemein für eine tolle Idee gehalten wird, haben wir an der
Resonanz gemerkt. Darüber hinaus haben wir jetzt mit einiger Erheiterung
gehört, dass auf diese Einladung hin jetzt auch die CDU- Fraktion für die
Stadt Celle einen Celler Ehrenamtspreis fordert, wir nehmen das als
Kompliment! Und freuen uns natürlich für die vielen ehrenamtlich
Engagierten, dass ihr Einsatz nun zukünftig womöglich auch von anderer Seite
gewürdigt wird. Und über die Namensgebung werden wir sicherlich Einigung
erzielen können.
Das aber nur als kleine politische Anekdote am Rande. Sie sehen, Politik
zieht sich in alle Lebensbereiche. Ich bedanke mich für ihre Aufmerksamkeit
und übergebe jetzt an Herrn Brandes, der die Laudatio halten wird. Herr
Brandes, wir erwarten Enthüllungen!
Die Laudatio des Vorsitzenden der Bibliotheksgesellschaft, Jürgen
Brandes
“Frau
von Pogrell hat mich als alten Weggefährten, Kollegen und Mitstreiter von
Elke Haas gebeten, die Verleihung des Celler Ehrenamtspreises mit einigen
Worten, einer Laudatio, zu begleiten. Wenn ich nun eines über Sie, liebe
Frau Dr. Haas, und von Ihnen ganz sicher weiß, dann ist es dieses: Sie
wollen das alles nicht und schon gar nicht für sich selbst. Und so lautet
die Begründung für die Wahl Ihrer Person „für Ehrenamtliches Engagement im
Rahmen der Aktion „Lese-Experten“. An dieser Formulierung und gewissermaßen
Ablenkung von Ihrer eigenen Person haben Sie sicher mitgewirkt.
Liebe Frau Dr. Haas, ich habe Sie kennengelernt, als ich am 01. März 1998
wieder an meine alte Schule, das Ernestinum, zurückkam. Selten, wenn
überhaupt sonst, habe ich einen Kollegen, eine Kollegin kennengelernt, die
so engagiert hinter Ihrer Aufgabe als Erzieherin und Pädagogin stand. Sie
sahen in den noch unfertigen Zöglingen die großen Möglichkeiten, die es
durch Förderung und Anforderung zu entwickeln galt. Wie ein Experte im rohen
und ungeschliffenen Diamanten das fertige Produkt erahnt und nun durch
vorsichtiges Schleifen das Feuer herausholt, so wollten auch Sie Ihre
Schülerinnen und Schüler weiterbilden. Dafür konnten Sie streiten und haben
Sie Ihre ganze Kraft eingesetzt. Ihre Ziele hat Antiphon, ein Zeitgenosse
des Sokrates in Worte gefasst, wenn er sagt:
Das Wichtigste in der Welt ist nach meiner Meinung die Erziehung.
Denn wenn man irgendeine Sache recht angefangen hat,
so ist wahrscheinlich, dass sie auch ein rechtes Ende nimmt.
Wie der Same, den man in die Erde sät,
so ist auch die Ernte, die man erwarten darf.
Wenn man in eine junge Seele edle Bildung sät,
dann sprosst das und blüht durchs ganze Leben hindurch,
und weder Regen noch Dürre kann es vernichten.
Die uns anvertrauten Kinder auf den Weg zu einem lebenslangen Lernen zu
bringen, war Ihr Anliegen.
In der sicher Ihnen allen bekannten, kleinen Geschichte von den drei
Steinmetzen kommt für mich zum Ausdruck, worin der Unterschied zwischen
Ihnen und vielen anderen Erziehungsbeauftragten liegt. Ich will sie aber
doch noch einmal kurz wiederholen:
Es waren einmal drei Steinmetze, die arbeiteten an der Großbaustelle
eines Doms, nehmen wir an des Kölner Doms. Ein Besucher fragte den Ersten:
“Was tust Du da?” Der antwortete müde und mürrisch: “Das siehst Du doch. Ich
behaue Steine. Zwei habe ich noch vor mir, dann ist endlich Feierabend.“ Der
Passant fragte den Nächsten und bekam zur Antwort. “Sieh her, ich bin
Steinmetz und mache eine Statue. Harte Arbeit für gutes Geld. Ich habe Frau
und Kinder. Die muss ich ernähren.” Der dritte Steinmetz legte kurz den
Hammer nieder, wischte sich den Schweiß ab und zeigte mit Stolz nach oben:
“Siehst du das nicht? Ich baue eine Kathedrale.”
So haben auch Sie, liebe Frau Dr. Haas, Visionen, haben Ihre berufliche
Arbeit in dem Gesamtzusammenhang des Erziehungsprozesses gesehen und auch
Ihr privates Leben darauf eingestellt.
Sie gehören fast zu den Gründungsmitgliedern der Bibliotheksgesellschaft
Celle, die nun seit 25 Jahren existiert, und ich glaube nicht zu
übertreiben, wenn ich sage, Sie sind gemeinsam mit Ihrem Gatten die Seele
dieses Unternehmens. Ich habe bei Comenius ein Zitat gefunden, das, wie ich
meine, auch Ihre Einstellung zu Büchern wiedergibt:
„Wenn es keine Bücher gäbe, wären wir alle völlig roh und ungebildet,
denn wir besäßen keinerlei Kenntnisse über das Vergangene, keine von
göttlichen oder menschlichen Dingen. Selbst wenn wir irgendein Wissen
hätten, so gliche es den Sagen, die durch die fließende Unbeständigkeit
mündlicher Überlieferung tausendmal verändert wurden. Welch göttliches
Geschenk sind also die Bücher für den Menschengeist! Kein größeres könnte
man sich für ein Leben des Gedächtnisses und des Urteils wünschen. Sie nicht
lieben heißt die Weisheit nicht lieben. Die Weisheit aber nicht lieben
bedeutet, ein Dummkopf zu sein. Das ist eine Beleidigung für den göttlichen
Schöpfer, welcher will, dass wir sein Abbild werden.“
– Comenius: Über den rechten Umgang mit Büchern, den Hauptwerkzeugen der
Bildung. 28. November 1650
Liebe Frau Dr. Haas, Sie standen immer und stehen noch jetzt im Kampf gegen
die Dummheit. Ich habe Ihr Seufzen über dieses Elend – geschliffene
Sonntagreden ohne geeignete Konsequenzen! – gut im Ohr, aber Sie geben nicht
auf. Die Projekte der Bibliotheksgesellschaft zur Leseförderung, die die
Kinder von früher Jugend an mit Büchern vertraut machen sollen, wie
Buchstart I und II und die Celler Jugendbuchwoche zeigen vor allem Ihre
Handschrift. Und seit 2006 haben Sie ein sehr komplexes Projekt zur
Leseförderung, zum Lieben und Erleben von Büchern, entwickelt – die
Bibliotheken und Schulen arbeiten gemeinsam -, das in seinen Vorarbeiten
schon jetzt wieder begonnen hat und im nächsten Jahr zum 4. Mal stattfinden
wird: Lese-Experten 2012. Die Bibliotheken bekommen Pakete mit 15 Büchern
geschenkt. Die Schüler und Schülerinnen der 5. und 6. Klassen können diese
Bücher kostenlos ausleihen. Ihre Aufgabe ist dann, vier Bücher zu lesen und
zu drei Büchern eine kleine Rezension zu schreiben. Für Haupt- und
Förderschulen gibt es ein Sonderprogramm. Besondere Leistungen einzelner
Schüler, Klassen und Bibliotheken werden belohnt. Wir hoffen wieder auf eine
hohe Beteiligung.
Frau Dr. Haas, Sie haben mich – wie so viele andere – nach meiner
Pensionierung zur Mitarbeit in der Bibliotheksgesellschaft überzeugt und
daher weiß ich genau, wie viel Arbeit sie und die vielen Helfer und
Helferinnen, die Sie unermüdlich ansprechen und motivieren, in dieses
Projekt investieren. Auch die anstrengende Überzeugungsarbeit bei
Politikern, Verwaltungsleuten und Sponsoren, bei Kolleginnen und Kollegen.
Kaum etwas ist selbstverständlich und Sie sind immer in der vordersten
Front. Ich persönlich danke Ihnen ganz herzlich und freue mich sehr darüber,
dass die SPD-Frauen in Celle mit Ihrer Person eine so gute Wahl für ihren 1.
Ehrenamtspreis getroffen haben.”
Dankesrede Dr. Elke Haas
“Herzlichen
Dank für den ehrenvollen Preis und auch für das Preisgeld. Es wird der
Leseförderung dienen. Bei Ihnen, lieber Herr Brandes, bedanke ich mich auch
sehr für die sehr freundliche Laudatio!
Ich sage danke im Namen unseres Arbeitskreises , denn er wird heute mit
ausgezeichnet. Wir organisieren, wie Sie wissen, nicht nur das
Lese-Experten-Projekt, sondern auch die Celler Jugendbuchwoche, „Bücher für
zu Hause“ und beteiligen uns bei weiteren Leseförderungsaktionen in Stadt
und Landkreis.
Wir sind gemeinsam überzeugt, dass die Kinder und jungen Leute in Stadt
und Landkreis viele Anregungen brauchen. Sie werden zu ihrer Bildung und
Ausbildung beitragen, wenn sie sie selbst aufgreifen und weiterentwickeln.
Und zu diesen Anregungen gehören Bücher, da Sprache, dazu gehören
Autorinnen und Autoren, die hier und heute für junge Leute schreiben.
Es ist leicht zu erklären, dass die Mitglieder in unserem Arbeitskreis
sich für Bildung engagieren: Zum einen tun sie es für ihre eigenen Kinder,
zum anderen arbeiten sie auch in ihrem Beruf mit und für junge Menschen.
Niemand weiß besser, wo der Schuh drückt, als der ihn trägt, sagt man Was
wäre also der AK für die Lese-Experten ohne die Bücherauswahl-Koordinatorin,
ehemalige Lektorin Gudrun Ehrhardt, ohne die Bibliothekare Frau Moderow,
Frau Behrens, Herrn v. Freymann, Frau Böhm, und ehrenamtlich im KAV: Frau
Richter, ohne den Schatzmeister Lothar Haas, ohne die Buchhändler Herrn
Fette, Frau Helms, Frau Buchhop, Frau Hübel, Frau Wendenburg, ohne die
Lehrkräfte Frau Alexander, Frau Asholz-Meine, Frau Buss, Frau Dannenfeld,
Frau Dera, Frau Ferber, Frau Hoffmeyer, Frau Jortzik-Paschek, Frau Lange,
Frau Lenz, Frau Mollenhauer, Frau Paasch, Frau Scharf, Herrn Dr. Thies, Frau
Trichterborn, Herrn Winnacker, ohne Frau Sabine Thies, ohne die Frau der
ersten Stunde Frau Lenz-Bahr, ohne den Vorstand der
Bibliotheksgesellschaft, ohne unseren Vorsitzenden Herrn Brandes
und viele weitere Freunde und Unterstützer, Schulen, Bibliotheken,
Sponsoren.
Dank an Sie alle!
Und ein Sprichwort zum Abschluss und damit auf unseren gemeinsamen Weg:
Man muss immer weiter denken, als man kommt.

Mitgliederversammlung am 21. April 2010 in
Kunst und Bühne/Celle
In der
diesjährigen Mitgliederversammlung wurde der gesamte Vorstand
einstimmig wiedergewählt. Eine Veränderung gab es an der
Vorstandsspitze: Erika Trichterborn übernahm die
Funktion der 2. Vorsitzenden von Elke Nießler, die dem
Vorstand aber weiter angehören wird. Zusätzlich wurde
Sabine Richter in den erweiterten Vorstand gewählt.
Weiterhin gab es Berichte des 1. Vorsitzenden Jürgen
Brandes zu laufenden und geplanten Projekten, des
Schatzmeisters Dr. Lothar Haas zur finanziellen
Situation sowie Berichte aus den Bibliotheken des Landkreises
(für die Stadtbibliothek Celle Petra Moderow, für die
Kreisfahrbücherei und die Gemeindebüchereien Johannes von
Freymann).
Nähere
Informationen sind dem
Protokoll und dem
Tätigkeitsbericht zu entnehmen.
Im Anschluss
erfreute der 1. Sekretär der Arno-Schmidt-Stiftung Bernd
Rauschenbach mit vergnüglichen Leseproben aus
eigenen Werken unter der Überschrift
APPLAUSORDNUNG
Veröffentlichte und unveröffentlichte Prosa aus 3 Jahrzehnten.



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